Director & Script

Ultima Thule

Brief Synopsis:
„Ultima Thule‟ (Latin) means „The Last Place‟. To the ancient Romans it meant ,The Edge of the World’.”

The station-master Roman, feeling he is nearing the end of his life, recalls his deceased friend Joszt and thinks about the rumours concerning him and the railway station Ultima Thule. The inhabitants of the surrounding mountains believed Joszt was able to predict death.

Roman only now begins to understand the truth of these rumours. The Ultima Thule station has a mysterious influence on human beings.

Inspired by a classic novela of the greatest author of fantastic fiction in the Polish language Stefan Grabinski (1887-1936). (from his collection “The Motion Demon” in 1919.)

35mm; Colour; 1:1,85; Dolby SRD; 19 min 44 sec (540 meters); Germany 1999 – 2002

Script: Holger Mandel, Marc Meyer (adviser), inspired by Stefan Grabinski
Director: Holger Mandel
Music: Hermann Beesten jr.
Producer: Holger Mandel, Juri Maric
Cinematographer: Peter Polsak
Editor: Dietrich Toellner
Art Director: Felicitas Schnatmann
Costumes: Martin Stauch and Filmstudio in Wroclaw (Poland)
Make-up artist: Claudia Wolf, Manuel Cortez
Sound recordist: Wolfgang Schmidt, Ingo Reiter
Sound mixer: Chris Müller
Matte Painting: Katja Straub, Anna Lamprecht, FuturEffectS

Cast:
Matias Bleckman (Roman), Adolfo Assor (Joszt), Falko Freitag (Roman‟s Deputy), Bodo Goldbeck (Glodzik), Tom Ryser (Joszt‟s Deputy), Yvonne Johna (Maja) a.o.

Recommended by the “German Board of  Film Recommendation” in 2002.

Festivals (selection):
2002 14. Filmfest Dresden (Germany)
2002 50. Film Festival Internazionale Montagna Esplorazione Trento (Italy)
2002 7th International Short Film Festival of the Iranian Young Cinema Society (Iran)
2003 4. Landshuter Kurzfilmfest, Jury Cash Prize (Germany)
2006 3. Neißefilmfest in Zittau (Germany)
2007 Festival Cinerail Paris (France)
2008 20. Dresdener Filmfest (Germany)
2008 6. Tegernsee International Mountain Filmfestival (Germany)
2009 Opening Film 9. Independent Days Karlsruhe (Germany)

Awards:
“13th Street” channel – Shocking Shorts Award Runner-Up
Jury Cash Prize of the 4. Landshuter Kurz-Filmfest (Germany)

TV-Broadcast:
June and August 2002 – licensed by the mystery channel Universal “13th Street” for any screenings
since 2006 licensed by the german tv-channel MDR for any screenings

Generously supported by:
Dr. Joachim Mandel,
Mitteldeutsche Medienförderung,
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst,
Sächsische-Oberlausitzer-Eisenbahn-Gesellschaft,
Deutsche Draisinen Sammlung Bad Nauheim

3 Responses

  1. Tomasz Pudłocki

    As “Szamota’s Geliebte” very well accepted in March 2012 in Przemyśl and Krakow during the special cinema nights devoted to Stefan Grabiński – the author of the short story. Not only the older generation but especially the young one was overwhelmed by the power of story telling by Holger Mandel. His specific language, way of describing, personal touch seen from the very first moment, care of every detail are the best recommendation of the movie.

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  2. I. Hellriegel

    Holger Mandel verfilmte unter anderem zwei Novellen des polnischen Autors Stefan Grabiński, der oft als der »Polnische Poe« bezeichnet wird. Im ersten dieser »großen Kurzfilme«, »Szamotas Geliebte«, nähert er sich dem Thema »Jenseits« an, Jenseits im Sinne einer höheren, faszinierenden Parallelwelt, die hinter allem, hinter jedem von uns existent ist, aber nur von wenigen Menschen wahrgenommen werden kann.
    Nachdem »Szamotas Geliebte« erfolgreich vom Sender ARTE ausgestrahlt und auf Festivals gezeigt wurde, konnte Mandel sich seinem nächsten Film, »Ultima Thule«, widmen. Die schwierigen Dreharbeiten und die Probleme bei der Nachbearbeitung sieht man diesem wunderbaren Film nicht an.
    Ultima Thule, Synonym für das Ende der Welt, steht für die Verflechtung des vitalen Jetzt (ein Kind wird geboren) mit der seltsamen, fernen Existenz eines »Jenseits« (ein Mensch stirbt). Mittler zwischen diesen beiden Welten ist der Stationsvorsteher Joszt, ein Mann, der Dinge vorausahnt, die anderen verborgen bleiben. Sein Freund und Kollege Roman begreift dies nicht sofort … Die Freundschaft der beiden Männer ist der Katalysator für Joszts Vertrauen und für Romans Verstehen – eine Freundschaft, die nie enden wird, die länger währt als ein Menschenleben.
    Mandel gelingt es, das Unglaubliche glaubhaft, das Unsichtbare greifbar zu machen, und das in einer künstlerischen Qualität, die man bei unzähligen Spielfilmen vergeblich sucht. »Ultima Thule« ist ein wunderbares Juwel der Filmkunst und gerade in seiner Kürze und Dichte – der literarischen Form der Novelle adäquat – absolut vollkommen.

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    • Nikolaus Schmidt

      Ultima Thule (Der letzte Ort) 24-07-13, Nikolaus Schmidt, Drehbuchautor

      Ultima Thule ist romantisch, wohliges Gruseln, ganz weit weg von den Splatter- und Horrorfilmen heutiger Zeit, die man am Kinoausgang, wie ein Hund aus dem kaltem Wasser kommend, abschüttelt und sich wieder seinen Alltagssorgen hingibt.
      Ultima Thule hält nach und macht sinnierend über Fragen, die jeden angehen und für die keiner eine Lösung hat. Kommt was nach dem Tod? Gibt es eine Welt außerhalb der Unseren? Wie ist es so mit dem Sterben?
      Diese Fragen von Philosophen unzählige Male gestellt und von Theologen unzählige Male gemäß ihren Dogmen beantwortet, werden hier in einmalige schöne und ruhige Bilder übersetzt, die haften bleiben und den Zuschauer, betäubt von einem Gefühl süßlich-bitterer Verlorenheit, aus dem Kino treten lässt; ein Gefühl, das man nicht wie ein Hund abschütteln, sondern wie ein Mensch genießen will. Der Film schafft also in seiner Wirkung das, was er inhaltlich als Frage aufwirft: Er bringt uns an einen anderen Ort. Was will Kino mehr?

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